Die junge Seite Hast du Lust zu basteln? Dann kannst du dir hier die Bastelvorlage aus der Geschiche, welche Philipp Lange erzählt hat, herunterladen. ,
Hallo, liebe kleine und große Lesefreunde, aufregende Tage und Wochen liegen hinter uns. Und mancher wird gedacht haben: Gut, dass ich weiß, zu wem ich gehöre. Und das in vielerlei Hinsicht. Auch Peter hat die zurückliegende Zeit anders verbracht als sonst. Er war viel im Garten, hat mit Papa das Baumhaus renoviert, mit Mama Sommerrezepte ausprobiert und mit dem Hund gespielt. Eines Tages aber hörte er es unter dem Holzschauer miauen. Er legte sich auf den Bauch, um nachzusehen, woher es kam. Er fand ein kleines Kätzchen. Es war ein wenig zerzaust und schien Hunger zu haben. Peter lockte es hervor und trug es behutsam zu Mama. „Mama! Mama! Sieh, was ich gefunden habe bei uns unter dem Holzschauer“ „Ach herrje!“ rief Mama. „Na, das hat uns gerade noch gefehlt.“ Aber auch sie sah, dass das Kätzchen hungrig war. Sie holte etwas Wurst, die sie ganz klein schnitt und etwas Sahne. Das Kätzchen schleckerte wie toll. „Na, du hast schon eine Weile nichts gehabt.“ bemerkte sie. „Behalten wir es?“ fragte Peter aufgeregt. „Wir können es doch nicht wieder alleine lassen. Es verhungert sicher.“ Mama stöhnte. „ Wir sind doch kein Tierheim! Und selbst die sind in diesen Tagen randvoll.“ Peter wusste, dass Mama manchmal für ein Tierheim spendete. „Mama, bitte. Ich kümmere mich auch um die Katze.“ Peter konnte schon verantwortungsvoll mit Pflichten umgehen. Er kümmerte sich ja auch um den Hund. Aber noch ein Tier? „Und wenn das Tier ein Zuhause hat und vermisst wird?“ Betretenes Schweigen. Da kam Papa von der Arbeit. Sofort berichtete Peter von dem Fund und der Sorge um die Katze. Papa wusste Rat. „Zuerst machen wir mit dem Computer einen Aushang mit Foto. Den hängen wir morgen in der Stadt aus. Meldet sich jemand, ist alles gut. Meldet sich niemand, schneide ich in die Schuppentür ein Loch für eine Katzenklappe. Dort kann im Heu ein Platz für sie eingerichtet werden. Was wir dazu brauchen, bringe ich morgen mit. Du sollst ja noch nicht so viel mit in die Geschäfte gehen. Aber beim Bau eines kleinen Kletterturmes kannst du helfen.“ „Und im Winter?“ druckste Peter. „Kann sie ins Haus. Zum Beispiel in den Heizungsvorraum. Okay?“ Mama setzte sich zu den Beiden. „Es ist gut, wenn man zu jemandem gehört. Gerade in dieser Zeit. Familienmitglieder gehören zusammen und Christen gehören zusammen. Und Haustiere brauchen auch eine Familie. Jesus ist sogar in einem Stall geboren. Tiere waren auch bei ihm.“ „ Ja“ rief Peter. „Schafe, Ochs und Esel und…“ „Ja“ sagte Mama. „Wenn die Katze von niemandem gesucht wird, bleibt sie hier. Und ich hoffe, du bringst mir nicht noch mehr Tiere an. Sonst muss Papa wirklich noch einen Stall bauen.“ Alle drei lachten. Als Peter in seinem Bettchen lag, dachte er an das Kätzchen, welches jetzt in einem Karton in der Küche schlief. Und er dachte an den Stall des Herrn Jesus und an die Tiere, die bei ihm waren. Es ist schön, wenn man weiß, zu wem man gehört. Damit schlief er glücklich ein. Eure Ilona Kaden